© Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen / Bremen e.V. (LEE)Kuck macht deutlich:
„Für eine erfolgreiche Energiewende müssen Kommunen handlungsfähig sein. Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie, damit gute Projekte vor Ort nicht an langen Abstimmungsprozessen scheitern. Gleichzeitig sollten Städte und Gemeinden stärker von der regionalen Energieerzeugung profitieren. Das stärkt die Akzeptanz und hilft uns, den Ausbau der erneuerbaren Energien gemeinsam voranzubringen.“
Initiiert wurde die Erklärung vom Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen (LEE NDS/HB). Ziel ist es, den Kommunen mehr rechtliche Klarheit sowie flexible und praxistaugliche Rahmenbedingungen zu geben. Entscheidungen vor Ort sollen nicht durch unnötige Bürokratie oder unklare Zuständigkeiten ausgebremst werden.
Die Energiewende wird vor Ort entschieden
Die LEE-Vorsitzende Bärbel Heidebroek betont, dass es in den Kommunen vor allem darum gehe, die regionale Wirtschaft zu stärken und die Energieversorgung langfristig zu sichern. Mittel aus dem Beteiligungsgesetz müssten flexibel und unbürokratisch eingesetzt werden können. Zudem sollte die Eigenversorgung und die lokale Nutzung von Energie in unterschiedlichen Formen erleichtert werden.
„Die Energiewende wird in den Rathäusern entschieden. Mit unserer Erklärung übernehmen wir gemeinsam Verantwortung – für regionale Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und eine hohe Akzeptanz erneuerbarer Energien“, so Heidebroek.
Vorgestellt wurde die Kommunal-Erklärung beim Branchentag Erneuerbare Energien 2025 in Hannover. Sie richtet sich an Politik und Verwaltung auf Landes- und Bundesebene. Ziel ist es, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger als aktive Gestalter der Energiewende weiter zu stärken. Denn schon heute leisten erneuerbare Energien einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur sicheren Energieversorgung vor Ort.

