© Gemeinde Ritterhude Zu den offiziellen Sanierungsgebieten der Gemeinde zählen Ihlpohl, Kiepelberg, Mühlenberg, die Baumstraßen, Am Großen Geeren sowie Platjenwerbe.
Die Veranstaltung begann gegen 18 Uhr mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Jürgen Kuck.
Anschließend gab es für die Teilnehmenden den Vortrag, der sie über die Vorteile von Sanierungsgebieten aufklärte, denn jegliche energetische Sanierung kann dort steuerlich mit bis zu 90% abgeschrieben werden. Je nach Steuersatz resultiert eine Kostenreduktion zwischen 13 und 38% über die nächsten 10 Jahre. Zudem lässt sich die Abschreibung von Steuern auch mit weiteren Fördermitteln kombinieren.
Weitere Themen waren die Vorteile einer Wärmepumpe gegenüber fossilen Energiequellen sowie Beratungsmöglichkeiten. Die Kernaussage, die aus diesem Themenblock hervorging: Eine Wärmepumpe ist langfristig gesehen die effizientere und nachhaltigere Heizmethode. Sie ist zwar in der Anschaffung teurer als eine Gas- oder Ölheizung, wird aber derzeit mit bis zu 70% vom Staat gefördert und weist jährlich geringere Heizkosten auf.
Im Anschluss an den Vortrag bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und individuelle Anliegen zu besprechen. Die hohe Teilnehmerzahl zeigte das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger am Thema energetische Sanierung und Energiewende.
Ziel der Gemeinde Ritterhude ist es, ganz Ritterhude als Sanierungsgebiet auszuschreiben, damit alle Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit einer staatlichen Förderung erhalten können. Energetische Sanierungen im Gemeindegebiet sollen weiter gefördert und Anwohnerinnen und Anwohner bei entsprechenden Vorhaben unterstützt werden.
Viele Informationen zu dem Thema finden Sie auf der Website Bei weiteren Fragen, Anmerkungen oder Ideen wenden Sie sich gerne an unsere Klimaschutzmanager.

